ICH WILL GESANG, WILL SPIEL UND TANZ [UA]

Jacques Brel-Lieder-Abend von und mit Heiner Kondschak, Bernhard Mohl und Chrysi Taoussanis

Lieder, die das Leben erzählen mit all seinen Höhen und Tiefen, Sehnsüchten und Verletzungen, voll unterschiedlichster Charaktere, Begegnungen und Erlebnissen machen das vielseitige und unvergessene Werk des belgischen Chansonniers Jacques Brel aus: Ohrwürmer, die noch über Jahrzehnte hinweg in ihrer Intensität mitreißen und berühren wie etwa MEIN FLANDERLAND, GEH NICHT FORT VON MIR und AMSTERDAM.
Die immense Energie, Fantasie und Liebe zum selbstbestimmten Leben, die Jacques Brel seinen kantenreichen Weg aus der Kartonagenfabrik des Vaters bis zur Ikone des französischen Chansons bestreiten ließen, spiegeln sich auch in diesen Liedern. Als Drei-Minuten-Geschichten öffnen sie zornig, begeistert und vibrierend vor Sensibilität und Verletzlichkeit seinen ganz eigenen Kosmos, schimpfen über Bigotterie und Bourgeoisie, erzählen von Liebe und Tod, Träumen und Rebellion, von Verlust und Ungerechtigkeit und der Sehnsucht nach Freundschaft.
In neu eingerichteten, mehrstimmigen und mit unterschiedlichsten Instrumenten begleiteten Arrangements werden diese Geschichten (auf Deutsch) mit inhaltlich inspirierten aufschlussreichen Zwischentexten zu einer poesievollen wie aufmüpfigen Gesamtcollage verbunden.

Dauer: ca. 2 Std. (eine Pause)

Das Trio versteht es, das Publikum mitzureißen, ja sogar den frivol-ausgelassenen bis melancholischen Chansons eine ganz eigene Note zu verpassen. — RtNa, 04.10.11