Das Leben ist gut

Erzähltheater nach dem Bestseller von Alex Capus // Monospektakel
Koproduktion Pelichet / Langenbach, St. Gallen & sogar theater, Zürich

 

Der Barkeeper und Schriftsteller Max ist nach 25 Jahren zum ersten Mal von seiner Frau getrennt. Sie reist nach Paris. Er bleibt plötzlich allein zurück – in seiner Kleinstadt, in der er aufgewachsen ist und seine Wurzeln, seine Freunde hat. Ihn zieht es nicht in die Metropolen der Welt. Er bleibt in seiner Bar, und die Welt kommt zu ihm. Die Geschichten, die ihm dort erzählt werden, die Menschen die ihm dort begegnen, beflügeln seine Phantasie. Während Max scheinbar im Stillstand verharrt, springt sein Kopfkino an. Seine Welt wird unendlich groß und das Leben ist gut.

 

In seinem autobiographischen Bestseller stellt Alex Capus einen Erzähler in den Mittelpunkt, der seine Umwelt liebevoll und scharfsinnig zugleich beobachtet. Mit leiser Kritik an unserem gehetzten und «keimfreien» Lebensrhythmus, mit Sympathie für die auffällig unauffälligen Menschen, findet Max sein Glück im Alltäglichen.

 

Regie: Katja Langenbach
Mit: Alexandre Pelichet

 

Dauer: 85 min (keine Pause)

 

 

Eine Freude ist aber, Pelichet zuzusehen, wie er Elan und Behäbigkeit, Coolness und neckische Anhänglichkeit, Selbstzweifel und Stoizismus zusammenbringt und der Figur etwas sympathisch Jungenhaftes gibt. – St. Galler Tagblatt, 24.11.17

 

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