Die Pest

von Albert Camus

Gastspiel des Theaters achtermaerz, Berlin // Monospektakel Solo-Festival

 

Camus´ zeitloser, berührender Roman über die Frage nach der gemeinschaftlichen Verantwortung und das Ringen um ein angemessenes menschliches Verhalten während einer hereinbrechenden Katastrophe, wird hier als Solo aus der Sicht des Doktor Rieux - Chronist und Zeuge dieses Grauens - auf die Bühne gebracht:

 

Der Ausbruch einer furchtbaren Seuche führt zum Erliegen des routinierten Alltags in der algerischen Stadt Oran und schneidet die Einwohner komplett von der Außenwelt ab. Alleingelassen und auf sich selbst gestellt, werden sie mit ihren Sehnsüchten, Überzeugungen und Lebenskonzepten in einen irrwitzigen Überlebenskampf gezwungen. Zumal das Unheil vor niemandem Halt macht, schließen sich die schicksalhaft miteinander Verbundenen zusammen und versuchen, durch die gemeinschaftliche Anstrengung, trotz der Ausweglosigkeit, allmählich zu einem auf Mitgefühl und Nächstenliebe gegründeten Miteinander zu finden, um somit Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht zu überwinden.

 

Regie: Ralf Schlösser

Mit: Christian Fischer

 

Dauer: 90 min, keine Pause

 

 

Trotz der Ungeheuerlichkeiten, die diese Aufführung thematisiert, geht man nicht niedergedrückt aus dem Theater, sondern fühlt sich aufs Tiefste berührt und auch getröstet. – Zuschauerstimme, 29.03.2015

 

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