Lenz

nach Georg Büchner

Monospektakel Solo-Festival

 

Der junge revolutionäre Dichter Lenz wird von Goethe und dem Weimarer Fürsten wegen einer angeblichen »Eseley« ins Exil geschickt und durchwandert das Steintal im Elsaß. Lenz sucht – verarmt und in einer Existenzkrise – bei dem modernen Pfarrer und Sozialpionier Oberlin nach einer neuen Perspektive. Zwei Wochen später wird er unter Bewachung aus Waldersbach in einer Kutsche nach Straßburg gefahren. Fünfzig Jahre später fällt Georg Büchner der Tagebuchbericht Oberlins in die Hände und er verarbeitet diesen zur Erzählung »Lenz«.

 

In der Performance ist das Büchnersche Alter Ego des Textes ein tanzender, röchelnder, singender, sezierender Erzähler, der sich zwischen der Innen- und Außenwelt der Figuren bewegt.

 

Regie: Lutz Lansemann

Mit: Matthias Rheinheimer

 

Dauer: 70 min

 

 

...Matthias Rheinheimer, mit starkem körperlichen Ausdruck, einer Stimme, die flüstert, singt schreit, mal sanft, mal scharf wird, artikuliert die Geschichte des Lenz mit einer wunderbaren Präsenz. Seine Artikulation macht den büchnerschen Text plastisch... – Gerhild L., Berlin, 01.02.2014

 

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