Bin nebenan

Monologe für Zuhause von Ingrid Lausund

Tragikomische wie berührende Einblicke in besondere wie alltägliche Momente im Leben von ganz unterschiedlichen Menschen, die alle auf ihre Art versuchen, es sich in ihren vier Wänden wie eben in ihrem Leben einzurichten. Auf sehr persönliche Art erzählen sie von ihren Wünschen und Ängsten, offenbaren dabei – berührend, beeindruckend oder unterhaltsam – häufig auch genau die Punkte, die sie eben dorthin gebracht haben, wo sie sich nun bewusst oder unbewusst befinden.

 

Allen diesen Menschen von nebenan gemeinsam ist die Vereinzelung, die sie selbst an der Seite eines Partners erleben. Tapfer versuchen sie, sich ihr Dasein schön zu reden, sich selbst davon zu überzeugen, dass man sich nicht in eine Kategorie einordnen lässt, dass man gut klar kommt und es sich perfekt eingerichtet hat. So reden sie gegen die Einsamkeit an, zelebrieren ihr Singledasein, genießen ihre ganz heimlichen Freiheiten: Da gibt es etwa den Mann, der versucht, die marktforschungsmäßige Einordnung seines Typs zu überlisten, indem er eben genau nicht das kauft, was ihm eigentlich gefällt, die Frau, der es durch eine kreative wie unkonventionelle Aktion gelingt, sich von ihrer Mutter zu emanzipieren, den an Demenz Erkrankten, der darauf bedacht ist, die Ordnung der Wörter und der Dinge zu bewahren und doch zum Scheitern verurteilt ist und einige besondere Persönlichkeiten mehr, die spannenden Einblick in ihren Gedankenkosmos gewähren.

 

Regie/Ausstattung: Marion Schneider-Bast

Mit: Robert Atzlinger, Ina Fritsche, Steffen Happel

 

Premiere am 08.03.2018

 

Dauer: ca. 90 min, keine Pause

 
 

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