Casanovas Don Giovanni

Eine musikalisch-theatralische Verführung nach Motiven des Romans DIE NACHT DES DON JUAN von Hanns-Josef Ortheil, bearbeitet von Karen Schultze

 

Kooperation mit der Württembergischen Philharmonie zum 62. MOZARTFEST in Reutlingen Mozart, Da Ponte und Casanova – drei große Männer mit drei Persönlichkeiten wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen in Prag über der Vollendung von Mozarts/DaPontes Oper DON GIOVANNI, deren Uraufführung unmittelbar bevorsteht, aufeinander. Jeder der drei hegt ein persönliches Interesse an diesem Werk um den galanten wie skrupellosen Verführer und versucht, es auf seine Weise noch in den laufenden Probenarbeiten kurz vor der Premiere größtmöglich zu beeinflussen: Während der Librettist Da Ponte auf die exakte Umsetzung seines – in Casanovas Augen – einfallslosen wie blutleeren Textes achtet und nur nach seinem persönlichen Ruhm wie einem kurzen Vergnügen mit den beteiligten Sängerinnen trachtet, wünscht sich der unkonventionelle Komponist Mozart weit ab von allen VerehrerInnen Ruhe und eine weniger zwanghafte Umgebung, um endlich spielerisch inspiriert die letzten Musiknummern zu vollenden. Giacomo Casanova aber, der Meister des Genusses und der Verführungskunst, setzt alles daran, den Librettisten, von dessen Können und besonders dessen Stillosigkeit gerade im Umgang mit Frauen er so gar nichts hält, auf galante Art loszuwerden, um dieser meisterhaften Oper mit seinem eigenen fundierten wie in der Praxis erprobten Wissen um die wahre Verführungskunst Leben, Emotionen und Feuer einzupflanzen, die die mozartsche Musik doch verdient hat. Mit viel Gespür für Leidenschaft und Sehnsüchte sorgt er mittels lustvoll eingefädelten Intrigen dafür, dass dieser DON GIOVANNI der wahren Verführungskunst letztlich doch noch zum Triumph verhilft. Hanns-Josef Ortheils Roman aus der Opernwelt ist Grundlage dieser in Kooperation von Württembergischer Philharmonie Reutlingen und Theater Reutlingen Die Tonne eigens zum Mozartfest geschaffenen musikalisch-theatralische Verführung. Wichtige Szenen daraus werden verbunden mit Musik aus DON GIOVANNI in einer kammermusikalischen Fassung auf der Bühne umgesetzt und lassen nicht nur die Figuren

 

Regie: Enrico Urbanek

Mit: Jördis Johannson, Uwe-Peter Spinner, Eric van der Zwaag,

sowie Martin Künstner und Dennis Jäckel (Oboe), Uwe Stoffel und Simon Löffelmann (Klarinette), Jane Wright und Jennifer Sabini (Horn), Michael Laucke und Irene de Marco (Fagott), Dietmar Gräther (Kontrabass)

 

Premiere am 26.09.2013

Dauer: ca. 1 Std. 45 Min. (keine Pause)

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