Das Floß der Medusa

von Georg Kaiser // tonnejugendforum

 

Georg Kaisers Drama aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs basiert auf einer wahren Begebenheit. Dreizehn schiffbrüchige Kinder und Jugendliche schaffen es, sich auf ein Rettungsboot zu flüchten und treiben tagelang hilflos auf dem Ozean, mit der bangen Frage, wie lange der begrenzte Proviant noch untereinander aufgeteilt werden kann. Wie aber die Menschlichkeit bewahren in einem hoffnungslosen Ausnahmezustand, in dem das eigene Überleben bedroht ist? Wer hat das Recht zu überleben und wer nicht? Auf wen kann die Gemeinschaft am ehesten verzichten? Wie sich gegen eine Mehrheit stellen um die eigenen Wertvorstellungen nicht zu verraten? Wie mit der Schuld am Tod eines anderen Menschen leben? Was bleibt einem übrig, wenn man nicht mehr Teil einer abgedrifteten Gesellschaft sein will? Und was, wenn man mit dieser im gleichen Boot sitzt und nicht aussteigen kann? Ist in der absoluten Orientierungslosigkeit noch Platz für die Liebe?

 

Die Darstellerinnen und Darsteller des tonnejugendforums setzen sich aus der Perspektive der annähernd Gleichaltrigen heraus mit der Frage der sozialen Verantwortung wie Zivilcourage in unserer heutigen Gesellschaft auseinander.

 

Regie/Ausstattung: Sandra Omlor

Theaterpädagogische Mitarbeit: Jana Riedel 

Mit: Ruth Aim, Lilly Keller, Luise Keller, Merle Keller, Jakob Klingler, Elias Mörgenthaler, Ayca Sengül, Melek Sengül, Robin Straub

 

Premiere am 02.06.2016 / Spitalhof

Dauer: ca. 1 Std.

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