Der Fliegende Holländer - Eine Legende UA

Theater mit Menschen mit Behinderung

 

Alle sieben Jahre taucht es wieder auf: das gruselige Geisterschiff, das unter Seeleuten Angst und Schrecken verbreitet und nichts Gutes verheißt. Wen wird es als Nächsten treffen, wen wird der verdammte Seemann mit sich ins Verderben ziehen? Einzig eine Frau, die diesem Schrecken der Meere ihre Liebe schenkt, kann ihn und damit all die anderen erlösen. Gibt es eine, die bereit ist, dieses Opfer zu bringen?

Was ist überhaupt dran, an den Geschichten der Seeleute, die ihre Hände dafür ins Feuer legen würden, in stürmischen Nächten am Kap der Guten Hoffnung diesem gespenstischen uralten Segler begegnet zu sein? Alles nur Seemannsgarn? Eine Luftspiegelung in der Gischt? Ein Schabernack, den jemand inszeniert, um sich an der so verbreiteten Panik zu weiden? Aber woher dann die von einander unabhängigen immer wiederkehrenden Beobachtungen? Woher die Faszination, der sich selbst Landratten kaum verweigern können? Gibt es einen wahren Kern? Und was hat Wagner an dieser Spukgestalt gereizt, dass er ihr mit seiner Vertonung ein Denkmal gesetzt hat?

 

Nach der bildreichen Umsetzung des Klassikers McBETH wird in der nunmehr vierten Inszenierung der Theatergruppe mit Menschen mit Behinderung die sagenumwobene Gestalt des spukenden Holländers spielerisch aus ganz verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, wobei auch die Wagnersche Musik zum Klingen kommt.

 

Regie: Enrico Urbanek

Musikalische Leitung: Michael Schneider

Bühne/Kostüme: Ilona Lenk

Choreografisches Training u. Choreografie: Merle Kondschak

Stimmbildung: Rebekka Suninen

Mit: Karin Dürr, Bahattin Güngör, Markus Hansper, Claudia Hohnschopp, Peter Hudel, Alfhild Karle, Jochen Rominger, Franziska Schiller, Katja Trumpolt, Stefan Wiedwald und Michael Schneider Mit an Bord: Katharina Witte und Claudia Lutz, Cornelia Wurzel, Vera Kruckenberg, Annika Löffler, Judith Rieger, Stefanie Lang

 

In Kooperation mit der Theatergruppe BAFF [Träger Lebenshilfe und Bruderhaus Diakonie] und in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Sonderpädagogik der Päd. Hochschule Ludwigsburg/Reutlingen

 

Premiere am 29. Mai 2010

Dauer: ca. 70 Min. (keine Pause)

 

 

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