Die Geschichte vom Soldaten

von Igor Strawinsky u. Charles Ferdinand Ramuz, freie Nachdichtung von Hans Reinhart

Eine Kooperation mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates sowie die Kreissparkasse Reutlingen

 

DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN entstand 1917/1918; Stravinsky lebte im Exil am Genfer See. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Auswirkungen des Krieges auch in der Schweiz spürbar, die Theater blieben geschlossen. Der Konzeption des Stücks lagen deshalb durchaus praktische Überlegungen zugrunde: eine bewegliche Bühne, ein reduziertes Orchester mit sieben Instrumentalisten und eine Geschichte, in der sich die Episoden bilderbogenartig aneinander reihen.

 

Der Stoff entstammt der russischen Volksdichtung, in anderen Kulturen existieren jedoch Entsprechungen, wie das Puppenspiel vom Doktor Faust. Ein Soldat auf dem Weg in sein Heimatdorf geht einen Handel mit dem Teufel ein. Er verkauft seine Geige für ein Zauberbuch, mit dessen Hilfe er reich werden soll. Dies gelingt, der Reichtum macht den Soldaten allerdings nicht glücklich. Denn wer sich dem Teufel verschrieben hat, kann nicht lieben und sich an niemand anderen binden.

 

Die Musik vertont den Text nicht, sondern verdeutlicht Situationen wie die Wanderschaft oder die Begegnung mit dem Teufel. Es dominieren rhythmisch-tänzerische Elemente (Marsch, Tango, Walzer, Ragtime) sowie volkstümliche. Unter den Instrumenten findet sich auch ein Cornet á piston, das in der populären Musik und im Jazz verwendet wurde.

 

Regie/Ausstattung: Enrico Urbanek

Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry

Korrepetition: Maxim Shamo

Kostüme: Tina Löffler

Mit: Rüdiger Götze, Kristin McGuire, Romeo Meyer, Michael Schneider

Musiker: Fabian Wettstein (Violine), Dietmar Gräther (Kontrabass), Uwe Stoffel (Klarinette), Michael Laucke (Fagott), Carl-Friedrich Schmidt (Trompete), Jürgen Jubl (Posaune), Sebastian Karl (Schlagzeug)

 

Premiere am 3. März 2007

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