East Riders UA

von Jan Mixsa

 

Was bleibt 25 Jahre nach der Wiedervereinigung an Unvereinbarem zwischen West und Ost? Und was gibt es an Verbindendem? Wie ist es den Menschen, deren Land von einem Tag auf den anderen schlichtweg nicht mehr existierte, gelungen, unter den neuen Bedingungen Fuß zu fassen? Haben sie zumindest einige ihrer alten Ideale hinüberretten können? Haben sie sich komplett angepasst, vereinnahmen lassen? Wie sieht das aus, wenn Träume plötzlich wahr werden und wenn in Wirklichkeit längst nicht alles so traumhaft läuft?

 

Sieben ganz verschiedene Typen denen einzig ihre Wurzeln in Deutschlands Osten gemein sind, werden – dargestellt von nur einem Schauspieler –, in ihren Wünschen, Sehnsüchten und Frustrationen lebendig und erzählen auf ihre je eigene Art, was aus ihnen geworden ist. Ein Motorrad, natürlich eine der berühmten Ostmarken, mal als Bühnenbild mal als Partner, dient dabei als Vehikel zwischen Ost und West zwischen früher und heute zwischen Traum und Wirklichkeit, sei es als echtes Objekt der Begierde (denn auch sie waren eher rar im Osten), als Mittel zur Flucht aus einem Alltag, den man so nie wollte, treuer Reisegefährte zur Realisierung von Träumen, Freiheitssymbol, schlichtes Fortbewegungsmittel, kreative Freizeitbeschäftigung zum dran Schrauben und Basteln oder bewegliche Lebensphilosophie.

 

Regie: Enrico Urbanek

Ausstattung/Mit: Jan Mixsa

 

Premiere am 26.11.2015 / Tonnekeller

Dauer: ca. 2 Std. (eine Pause)

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