Frida Kahlo UA

Eine reigenhafte Kahlografie über das Leben

Theater mit Menschen mit Behinderung

 

In ihrer assoziativ-spielerischen Art widmet sich diese besondere Theatergruppe in ihrer nunmehr siebten Produktion der großen mexikanischen Malerin Frida Kahlo, die schon zu Lebzeiten eine Legende war. Neben ihrer großen wie schwierigen Liebe zum politisch engagierten Maler Diego Rivera war ihr Leben und Schaffen von Kindesbeinen an und im Verlauf immer vehementer von ihrer durch Kinderlähmung und einen schweren Busunfall eingeschränkten Körperlichkeit geprägt. Ihren Schmerz und ihre Seelenzustände wie ihre große Energie und ihren starken Überlebenswillen bannte sie in surrealistisch anmutenden Bildern voller Fantasie, die zu ihrer Zeit etwas völlig Neues waren und in ihrer Intensität noch immer tief berühren und verstören. Inspiriert von der farbenfrohen bäuerlichen Kultur Mexikos und den lebendigen Mythen spielen in ihnen Geburt und Tod, aber auch der Körper und seine Organe, Sexualität und Gewalt wie der Blick hinter die Dinge eine große Rolle.

 

Diese beeindruckenden Bilder von denen die Künstlerin sagte, sie male das Leben, nicht die Träume, werden neben Elementen aus Fridas bewegtem Leben an sich, ihrem politischen Engagement, ihren Lieben und Enttäuschungen in einem farbigen Reigen, der das Leben in seiner Fülle, aber auch seinem Schmerz zeigt, auf der Bühne lebendig.

 

Regie: Enrico Urbanek 

Ausstattung: Ilona Lenk

Musikalische Leitung: Michael Schneider

Projektion: Sabine Weißinger, Friedrich Förster CASA MAGICA

Maskenbau: Jule Klink

Stimmbildung: Ulrike Härter

Mit: Elif Alici, Karin Dürr, Dunja Fuchs, Bahattin Güngör, Cornelius Hoffmann-Kuhnt, Seyyah Inal, Alfhild Karle, Walter Rebstock, Jochen Rominger, Franziska Schiller, Katja Trumpold, Gabriele Wermeling, Stephan Wiedwald Musik: Michael Schneider und Valerio Pizzorno Im Hintergrund: Jonas Klaus, Annika Löffler, Manuela Moll, Maike Rieker, Maria Stroppel, Katharina Witte, Matthias Wucherer

 

In Kooperation mit der Theatergruppe BAFF [Träger Lebenshilfe und BruderhausDiakonie], der Fakultät für Sonderpädagogik der Päd. Hochschule Ludwigsburg/Reutlingen, den BruderhausDiakonie Werkstätten

 

Premiere am 03.05.2013

Dauer: ca. 75 min (keine Pause)

 

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