Gefährliche Liebschaften

von Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos in einer Bearbeitung von Manfred Wekwerth

 

Frankreich, vor Ausbruch der Französischen Revolution: Die stolze Aristokratin Marquise de Merteuil wird von ihrem Liebhaber verlassen. Aus Rache bedient sie sich des hinterlistigsten aller Frauenverführer, Vicomte de Valmont, um mit ihm ein perfides Netz aus erotischen Intrigen zu spinnen. Mit Hilfe von falschen Briefen und Botschaften befriedigen Merteuil und Valmont ihre Machtgelüste. Sie treiben das berechnende Liebesspiel auf die Spitze, bis schließlich die Intrige zur tödlichen Waffe wird und sich am Ende gegen die Spielmacher selbst richtet.

 

Der Briefroman von Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos erschien 1782 und sollte vor dem Sittenverfall der aristokratischen Gesellschaft warnen. Die aufklärerische Wirkung wich jedoch bald einer Faszination für die skandalträchtige und provokante Literatur. Machtspiele, Leidenschaften, verletzte Eitelkeiten und die Intrigenspinnerei des 18. Jahrhunderts ziehen bis heute das Publikum in ihren Bann. Denn im Grunde hat sich nichts geändert!

 

Unvergessen ist Les liaisons dangereuses durch die Verfilmung von Stephen Frears mit John Malkovich, Glenn Close und Michelle Pfeiffer.

 

Regisseur Wilfried Alt studierte Russistik, Neuere/Neueste Geschichte und neuere deutsche Literatur in Tübingen, Moskau und Berlin. Als Regisseur arbeitete er unter anderem am Staatstheater Stuttgart und am Theater Baden-Baden.

 

Regie: Wilfried Alt

Ausstattung: Konstanze Grotkopp

Schneiderei: Kathrin Röhm

Mit: Galina Freund, Eva Gaigg, Thomas B. Hoffmann, Joséphine Schönbach, Tobias Strobel, Eric van der Zwaag

 

Premiere am 17. Januar 2008

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